Die 6 häufigsten Fehler bei der Altersvorsorge

18.11.2016

Altersvorsorge ist zweifellos ein komplexes Unterfangen, bei dem Verbraucher viel falsch machen können. Wir zeigen die häufigsten Fehler bei der finanziellen Planung für den Lebensabend – und wie Verbraucher diese vermeiden können.

1. Fehler: "Altersvorsorge? Mache ich später!"
Altersvorsorge heißt häufig auch: Heute auf etwas verzichten, damit es mir morgen besser geht. Je später Verbraucher mit der Altersvorsorge beginnen, desto mehr müssen sie sich finanziell anstrengen, um auf eine angemessene Rentenleistung zu kommen. Wer also früh Geld fürs Alter zurücklegt, der kann bereits mit kleineren monatlichen Beiträgen viel bewirken - und profitiert vom Zinseszinseffekt, selbst wenn die Zinsen derzeit historisch niedrig sind.

2. Fehler: Vorsorgelücke unterschätzen
"Die gesetzliche Rente reicht fürs das Alter völlig aus, das war bei meinen Eltern genauso." Wer sich bei sich bei der Altersvorsorge an der Vorgängergeneration orientiert, ist meist auf dem Holzweg. Denn Fakt ist: Das Rentenniveau wird sinken, das ist politisch beschlossen und zur Abfederung des demografischen Wandels auch sinnvoll. Heutige Arbeitnehmer sollten sich deshalb nicht die Vorsorgestrategien ihrer Eltern kopieren.

3. Fehler: Lebenserwartung unterschätzen
"Alt werde ich sowieso nicht": Manch einer geht mit dieser Einstellung durchs Leben. Was aber, wenn man doch die 90 erreicht - und damit mehr Geld im Alter braucht als ursprünglich gedacht? Künftig werden immer mehr Menschen dieses Alter erreichen - viel mehr, als in den Generationen davor.

4. Fehler: Geld vom Staat liegen lassen
Immer noch lassen zu viele Sparer sich die mögliche staatliche Förderung (z.B. Steuerersparnis) ihrer Altersvorsorge durch die Lappen gehen. Langfristig schmälert das ihre Rendite, der Zinseszinseffekt wird verschenkt.

5. Fehler: Männer als Altersvorsorge
Frauen sollten sich bei der Altersvorsorge keinesfalls zu sehr auf ihre Ehemänner verlassen. Erstens sind auch bei Männern die Erwerbsbiografien brüchiger geworden und damit häufig auch ihre Rentenansprüche. Zweitens können Ehen in die Brüche gehen, mehr als 160.000 Paare haben sich im vergangen Jahr scheiden lassen.

6. Fehler: Vorsorgestrategie wechseln oder auf halbem Weg aufgeben

Altersvorsorge ist ein Marathon und kein Sprint. Durchhaltevermögen zahlt sich langfristig aus, etwa in Form einer höheren Rente. Deshalb sollten Verbraucher eine Strategie entwickeln, die einerseits zu ihnen passt und ihnen andererseits genügend Flexibilität für unerwartete Situationen lässt. Sich dabei professionell beraten zu lassen, ist nur sinnvoll.

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